Wem hilft Neurofeedback?
Neurofeedback kann allen Personen helfen, die von folgenden Störungen oder Symptomen betroffen sind:
1. Aufmerksamkeits‑ und Lernstörungen (ADHS, Konzentration, Gedächtnis)
Neurofeedback gilt als einer der am besten untersuchten nicht‑medikamentösen Ansätze bei ADHS.
Studien wie Van Doren, J. et al (2018) zeigen, dass Kinder und Erwachsene durch gezieltes EEG‑Training Aufmerksamkeit, Impulskontrolle, Hyperaktivität und Handlungsplanung deutlich verbessern können – mit anhaltender Wirkung auch nach Ende der Therapie.
2. Schlafstörungen & Stress‑Überlastung
Viele meiner Klient:innen in München berichten, dass sich ihr Schlaf nach wenigen Sitzungen verbessert.
Neurofeedback trainiert die Fähigkeit des Gehirns, zwischen Aktivierung und Entspannung umzuschalten – eine zentrale Voraussetzung für erholsamen Schlaf und Regeneration.
Wissenschaftliche Arbeiten wie z. B. Lambert-Beaudet, F. et al (2021) bestätigen diesen Effekt.
3. Angststörungen & Panikattacken
Durch gezielte Regulation der Hirnfrequenzen, die mit emotionaler Übererregung verbunden sind (z. B. Theta‑ und Beta‑Aktivität), kann Neurofeedback Angstreaktionen reduzieren. Studien wie z.B. Lotfinia, S. et al (2023) zeigen Verbesserungen bei generalisierten Ängsten und Panik.
Das Training hilft Betroffenen, wieder Kontrolle über körperliche Stressreaktionen zu gewinnen.
4. Migräne & Kopfschmerzen
EEG‑Biofeedback wird seit Jahren zur Migräne‑Prophylaxe untersucht.
Eine Metaanalyse (Stokes & Lappin 2010) fand deutliche Reduktionen von Häufigkeit und Intensität der Anfälle bei Patient:innen, die Neurofeedback nutzten.
In meiner Praxis nutzen viele Betroffene aus München Neurofeedback, um Migräneanfälle zu reduzieren und medikamentöse Belastungen zu verringern.
5. Depressionen & Burnout
Chronischer Stress verändert die elektrische Aktivität des Gehirns.
Durch Training der Alpha‑ und SMR‑Frequenzen kann Neurofeedback helfen, Ruhe und emotionale Stabilität wiederherzustellen.
Die Ergebnisse einer Studie von Patil, A. U. et al (2023) zeigen signifikante Verbesserungen der Stimmungslage bei depressiven Patient:innen.
6. Autismus‑Spektrum und Verhaltensregulation
Bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD), Autismus oder sozialem Rückzugsverhalten unterstützt Neurofeedback die Integration sensorischer Reize und verbessert emotionale Selbstwahrnehmung.
Das Training kann soziale Interaktion, Kommunikation und Selbststeuerung fördern – immer in enger Abstimmung mit bestehenden therapeutischen Maßnahmen – wie z.B. die Studie von Nolan, E. W. (2023) belegt.
7. Schmerz‑, Sucht‑ und Leistungsfelder
Neurofeedback wird zunehmend bei chronischen Schmerzen und Abhängigkeitserkrankungen eingesetzt, um Schmerzverarbeitung und Belohnungssysteme zu stabilisieren. Siehe z.B. Kayiran, S. et al (2010).
Darüber hinaus nutzen viele Klient:innen Neurofeedback für Peak Performance – also zur Verbesserung von Fokus, Motivation und Stressresilienz, z. B. im Beruf, Studium oder Leistungssport.
8. Perimenopause (hormonelle Umstellungsphase)
Viele Frauen erleben in der Perimenopause Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder Konzentrationsprobleme.
Neurofeedback kann helfen, die durch hormonelle Veränderungen gestörte Selbstregulation des Gehirns zu stabilisieren und emotionale Ausgeglichenheit sowie besseren Schlaf zu fördern.
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